22.10.2011Leopoldshöhe.(JS) Am Samstag den 23.10.2011 gelang den Leopoldshöher Kunstturnern der fünfte Saisonsieg in Folge. Die Lipper sicherten sich alle 12 Gerätepunkte und stehen nun unangefochten an der Tabellenspitze. Der Schlüssel zum Erfolg war wieder mal eine geschlossene Mannschaftleistung mit wenigen Fehlern.
Nach der Olympischen Reihenfolge ging es zuerst an den Boden wo das erprobte Quartett aus Bieberstein, Marksmann, Grundmann und Irrgang mit durchaus soliden Leistungen auf 41,35 Zähler kam.
Das Pauschenpferd, eigentlich nicht das Paradegerät der Leopoldshöher Akteure, wurde ohne Grobe Fehler beendet. Hier standen am Ende, mit Hilfe der beiden erfahrensten Turner Minartz und Sieveke, genau 35 Punkte und dem Konto.
Am dritten zu beturnenden Gerät, den Ringen setzten die Leos ihren Siegeszug fort. Mannschaftsführer Sieveke bot enorme Krafthalteelemente wie z.B. eine Kreuzhang hochgedrückt in den Stütz mit angewinkelten Beinen an. Dem hatten die zu diesem Zeitpunkt resignierenden Paderborner nichts entgegen zu setzen. Die Leos kamen auf 35,4 Punkte, das bedeutete einen Vorsprung von über 10 Punkten, eine zu diesem Zeitpunkt hohe aber nicht uneinholbare Führung.
Am Sprung konnte der 17jährige Marksmann mit einem besonders schweren Sprung, einem Tsukahara mit ganzer Längsachsendrehung wie auch schon in vorherigen Wettkämpfen glänzen. Auch hier bauten die Leos ihr Führung aus, sie kamen auf gute 41,6 Punkte.
Der Barren entpuppte sich dieses mal als das wohl spektakulärste Gerät der Leopoldshöher Geräteartisten. Neumann zeigte einem extrem schwierigen Moy in den Stütz, einen halben Riesenfelgumschwung mit einem durch einen Konterschwung ausgelösten Flug vom Gerätende bis zur Gerätmitte. Grundmann wusste mit einem Healy sowie der Tageshöchstwertung von 14,8 Punkten zu überzeugen. Irrgang und Minartz zeigten grundsolide Leistungen.
Am letzten Gerät dem Reck ging es mit einem Vorsprung von über 20 Punkten für Leopoldshöhe nun für die Paderborner höchstens noch um Schadensbegrenzung. Die Leos turnten einen gewohnt sichern Stiefel, besonders in persona von Lars „Iceman“ Minartz, der hier mit starken 11,9 Punkten den Sieg festmachte.
Zu recht werden die TuS`ler nun bei einem noch ausstehenden Wettkampf als Titelkanditat gehandelt. Am 19.11. geht es nach Coesfeld zum Tabellenfünften. Der Gegner ist seit jeher bekannt und damit in keinem Falle zu unterschätzen. Trotzdem wollen die Leos die Gelegenheit beim Schopf ergreifen und ihre Titelträume realisieren.