Dritter Wettkampf, dritter Sieg

Wettkampfbericht Oberliga - Tus Leopoldshöhe II : SuS Stadtlohn (08.10.2011)

08.10.2011Leopoldshöhe (Gru). Der TuS Leopoldshöhe erkämpfte sich im dritten Ligawettkampf gegen den SuS Stadtlohn erneut einen knappen Sieg. Mit 237,40 zu 235,25 Punkten und einer Gerätewertung von 6:6 konnten die Lipper Jungs den Vergleich abschließen. Die Mannschaft präsentierte sich wieder stark und untermauerte mit einer soliden Leistung ihre Titelambitionen. Die Tageshöchstwertung ging mit 16,10 Punkten an den für Stadtlohn startenden Karl Kosztka.

Auch am vergangenen Wochenende konnte die zweite Mannschaft des TuS Leopoldshöhe punkten und steht somit unverändert an der Tabellenspitze der WTB-Oberliga. Diverse Recherchen ließen bereits vor dem Wettkampf erahnen, dass die Stadtlohner Mannschaft ein ernst zu nehmender Gegner sein würde.

Das Team um Trainer Jens Sieveke ließ sich nicht beirren und ging von Anfang an motiviert und höchst zuversichtlich an den Wettkampf heran. Neben dem Boden-Trio Marksmann, Irrgang und Grundmann zeigte Matthias Bieberstein eine neue Übung. Erstmals turnte er einen Twist-Salto im Wettkampf. Der Boden ging hauchdünn mit 43,15 zu 43,30 an die Gäste. Mitverantwortlich für das Ergebnis die Darbietung von Karl Kosztka. Er erhielt bemerkenswerte 16,10 Punkte.

Das Pauschenpferd avanciert sich scheinbar zu einer echten Punktemaschine der Leopoldshöher. Schon in den ersten Wettkämpfen konnten die Jungs wichtige Punkte am sonst so schwer zu beturnenden Gerät einfahren. Saubere Übungen konnten den Wettkampf hier zu Gunsten der Heimmannschaft drehen. Zwar konnten anschließend nicht alle Geräte gewonnen werden, doch die Führung wurde nicht mehr aus der Hand gegeben.

Nach olympischer Reihenfolge sollte es an die Ringe gehen. Am Kraftgerät hatten die Gäste die wertvolleren Übungen, den Leopoldshöhern gelang es allerdings mit weniger Abzügen aufzuschließen und den Gegnern nur 1,10 Punkte zu überlassen. Jens Sieveke turnte wie gewohnt sauber und die kräftezehrendste Übung in Reihen der Leos. Der Zwischenstand zur Halbzeit betrug 119,05 zu 118,70 für die Gastgeber.

Alle Athleten zeigten eindrucksvoll, dass der Sprung zu Recht oft als Domäne der Turner im dunkelblauen Trikot betitelt wird. Hervorzuheben ist hier Yannic Marksmann, der mit einem blitzsauberen Tzukahara mit Längsachsendrehung den Sprung an die Mannschaftsinterne Spitze schaffte. Seine beigesteuerten 14,45 Punkte waren der Grundstein für die Mannschaftleistung am vierten von sechs Geräten. Die Gäste in der Zweifachhalle unterstützten ihre Sportler mit allen Mitteln.

Mit 0,65 Punkten Differenz wurde der Barrendurchgang mit einem glücklicheren Ausgang für das Team aus Stadtlohn entschieden. Ein gutes Ergebnis, wenn man beachtet, dass sowohl Ende als auch Irrgang einen Sturz hinnehmen mussten. Irrgang turnte sauber und hatte großes Pech bei seinem Doppelsalto rückwärts am Ende der Übung. „Kaum vorstellbar, was hier möglich ist. Die Leistungen sind generell super stabil, aber es ist noch viel Platz nach oben. Den wollen wir füllen!“ zeigte sich Grundmann entschlossen.

Abschließend brachten Ende, Minartz und Sieveke den Sieg nach Hause. Ende, der jüngste Reckstarter der Leopoldshöher, zeigte prompt Nerven, legte gut vor und steigerte sich zum letzten Wettkampf erneut um wichtige Zehntel.

Neben dem Seitpferd und dem Sprung konnte auch das Reck mit 36,80 zu 36,65 Punkten gewonnen werden. Der Endstand des an Spannung geladenen Wettkampfes lautet 237,40 zu 235,25. Nun freut sich das Team auf den nächsten Auswärtswettkampf gegen die KTS Mettingen und hofft auf weitere Erfolge.

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